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Abrasionstechnik      
Abrasionsarthroplastik

Die Abrasionsarthroplastik wird bei der Kniegelenksarthrose und am Schultergelenk im Bereich des Oberarmkopfs und der Schulterpfanne angewandt. Durch einen arthroskopischen Eingriff wird die oberste Knochenschicht am Gelenk angefräst : die Folge sind Blutungen aus dem intakten Knochen heraus, körpereigene Reparaturvorgänge sollen damit angeregt werden. Dabei soll die Stimulation des Knochenmarks zur Bildung von Faserknorpel anregen, der dann die künstlich erzeugten Verletzungen überwächst. Es dauert etwa vier Wochen, bis sich der neue weiche Gelenküberzug gebildet hat. Der neue Belag soll weniger belastbar als der originale Knorpel sein. Die Nachhaltigkeit dieser Maßnahme - letztlich die Dauerhaftigkeit des Faserknorpels - ist nicht unumstritten. Häufig wird die Abrasion in Verbindung mit einer Gelenkumstellung durchgeführt. Dies verbessert bei Arthrose - sofern die Indikationen erfüllt sind - die langfristigen Erfolgsaussichten da der neu entstehende Faserknorpel nicht den Fehlbelastungen ausgesetzt wird, die den originalen hyalinen Knorpel zerstört haben.
Die arthroskopische Abrasionsarthroplastik wurde von Lanny L. Johnson MD in den USA bereits 1979 zur Behandlung der Gonarthrose entwickelt. Hinweis : Der Begriff Abrasionsarthroplastik ist sinnverwandt mit Abrasionstechnik, Abrasion, Abrasiontechnik. Für weitere Recherchen siehe auch Abrasio , Abrasion , Arthroplastik, Gonarthrose , Kniescheibe , Mikrofrakturierung , Pridie-Bohrung.


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