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Kniescheibe      
Patella

Die Kniescheibe ist ein frei gleitender Knochen am unteren Teil des Oberschenkelknochens. Ihre Aufgabe ist es, die Kraft der vorderen Oberschenkelmuskulatur auf den Unterschenkel zu übertragen. Aus mechanischer Sicht funktioniert dabei die Kniescheibe wie eine Umlenkrolle. Sie gleitet hierzu auf der vorderen Knieseite auf und ab.
Die Kniescheibe (Patella) hat keine feste knöcherne Gelenkführung wie die meisten anderen Gelenke, sondern wird nur durch Muskeln, Sehnen und Bänder in ihrer Position gehalten. Dabei gleitet sie in einer V-förmigen Rinne des Oberschenkelknochens (Trochlea).
Zur Orientierung : Das Kniegelenk besteht aus drei Knochen: dem Oberschenkel-knochen (1), der Kniescheibe (2) und dem Schienbein (3). Das Wadenbein (4) ist zwar seitlich mit dem Schienbein, nicht aber mit dem Kniegelenk verbunden. Der Oberschenkel bildet an seinem unteren Ende eine Rolle. Das Schienbein bildet eine Art Ebene.

Die Kniescheibe ist an ihrer Rückseite zum Oberschenkel (Femur) hin mit einer Knorpelschicht überzogen, dem Patellaknorpel. Die Erkrankung des Knorpels hinter der Kniescheibe wird medizinisch als Chondropathia patellae bezeichnet. Wenn die Kniescheibe nicht voll ausgebildet ist, spricht der Mediziner von einer Patella-Dysplasie. Bei Problemen mit der Schleimhautfalte (Plica) an der Kniescheibe kann das sogenannte Plica-Syndrom auftreten.

Eine Erkrankungsform der Kniescheibe ist die Retropatellararthrose. Hinweis : Der Begriff Kniescheibe ist sinnverwandt mit Patella. Für weitere Recherchen siehe auch Knie , Kniescheibenbruch , Patellasehne , Retropatellararthrose , Sesambein .


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