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Prothesenlockerung      

Unter Prothesenlockerung im Zusammenhang mit Kunstgelenken versteht man die Lösung einer Prothese aus ihrer Verankerung im Knochen. Je nach Prothesenform und Gelenk kann es dabei durchaus vorkommen, dass nur der Austausch eines Teils des Kunstgelenks, z.B. der Hüftpfanne bei einer künstlichen Hüfte ausreichend ist. Die Prothesenlockerung äußert sich häufig in zunehmenden Schmerzen und Funktionseinbußen am betroffenen Gelenk. Es empfiehlt sich dabei frühzeitig den Arzt und/oder wenn möglich den Operateur aufzusuchen. Ist ein Prothesenwechsel notwendig, kann der durch die Prothesenlockerung möglicherweise entstehende Schaden an der Knochsubstanz bei frühzeitiger Wechseloperation geringer gehalten werden - als bei untätigem Zuwarten. Es kommen dann beim Prothesenwechsel Revisionsprothesen zum Einsatz. Wichtig für den Erfolg der Wechseloperation ist das Vorhandensein und der Zustand des noch vorhandenen Knochens, der zur Verankerung der Revisionsprothese notwendig ist.

Beispiel einer Hüftgelenk-Revisionsprothese
Verwendungsnachweis:  {orthopaedie-prothese-hueftgelenk-01-009.gif}

Quelle : Eigene Aufnahme im Deutschen Museum, München - mit freundlicher Genehmigung der Museumsleitung Für weitere Recherchen siehe auch Luxation , Prothese , Revisionsprothese , Wechseloperation.


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