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Sprunggelenk      

Das Sprunggelenk ist eines unserer gewichtstragenden Gelenke und besonderen Belastungen ausgesetzt, da es bei jedem Schritt das gesamte Körpergewicht tragen und auf dem Boden umsetzen muss. Erkrankungen und Verletzungen am Sprunggelenk sind damit oft mit starken Schmerzen und Bewegungseinschränkungen verbunden. Das Sprunggelenk besteht aus zwei Gelenken : dem oberen Sprunggelenk, abgekürzt OSG und dem unteren Sprunggelenk, abgekürzt USG.
Die gelenkbildenden Knochen werden durch eine Gelenkskapsel und mit Bandstrukturen (Ligament) in Ruhe und bei Belastung "zusammengehalten".
Das obere Sprunggelenk setzt sich aus drei Knochen zusammen : dem Schienbein (lat. Tibia), das den inneren und das Wadenbein (lat. Fibula ), das den äußeren Teil des oberen Sprunggelenkes darstellt. Der untere Teil des OSG wird durch den Talus gebildet. Das obere Sprunggelenk ermöglicht es den Fuß nach oben bzw. nach unten zu bewegen. Das untere Sprunggelenk besteht aus zwei Teilen : oben aus dem Talus und darunter das Fersenbein ( lat. Calcaneus). Das USG ermöglicht seitliche Bewegungen. Die konstruktiven Schwächen der Sprunggelenke sind deren Bänder. Zu den Bändern gehören das vordere Schienbein-Wadenbein-Ligament, das seitliche Kollateral-Ligament, dieses verbindet das Wadenbein mit dem Fersenbein und für die seitlich und äussere Stabilität des Sprunggelenks zuständig ist. Weiterhin ist das Delta-Band zu erwähnen, das den Talus mit dem Fersenbein verbindet und für die innere Sprunggelenkstabilität zuständig ist. Für weitere Recherchen siehe auch Gelenke , Sprunggelenksarthrose , Sprunggelenksprothese , Sprunggelenkversteifung , Ligament , OSG , USG.


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